| Zeitleiste |
|
969 Erste urkundliche Erwähnung Leverns in einer Urkunde des Bischofs Milo v. Minden. Er erhielt Levern von Ritter Worad geschenkt.
1227 Gründung des Zisterzienserinnen-Klosters
1235 Kaiser Friedrich II (Barbarossa) stellt Schutzbriefe für das Kloster Levern aus.
1283 Weihe der frühgotischen Klosterkirche
Um 1480 Weihe der spätgotischen Gemeindekirche. Der Vorgängerbau war durch die Ermordung des Ritters Albert von dem Bussche durch Ritter Harduin von Mönnich entweiht worden.
1558 Das bisherige Kloster Levern wird erstmals als freiweltliches evangelisches adeliges Damenstift bezeichnet.
1648 Levern kommt durch den Westfälischen Frieden mit dem Bistum Minden an Brandenburg-Preußen
1679 Französische Truppen ziehen durch die Region. Sie brandschatzen Levern. Dabei werden die Kirche schwer beschädigt bujnd zahlreiche Stiftskurien bis auf die Grundmauern.
1810 Auflösung des evangelischen Stiftes auf Anordnung des Königs Jerôme von Westfalen, einem Bruder Napoleons.
1848 Durch die März-Unruhen angestachelt ziehen Menschen vor das Haus des Amtmannes Duwe und werfen Scheiben ein.
1873 Einweihung der jüdischen Synagoge an der Hügelstraße.
1937 „Verkauf“ der Synagoge durch den letzten Gemeindevorsteher an einen Privateigentümer.
1945 Teile des Ortes brennen bei Kampfhandlungen zwischen den Alliierten und Deutschen nieder; ein Großteil der alten Fachwerkhäuser an der Hügelstraße versinkt in Schutt und Asche.
1973 Das bisherige Amt Levern wird im Zuge der kommunalen Gebietsreform Teil der neuen Gemeinde Stemwede.
1994 Wiedereinweihung der Stiftskirche nach umfassender Restaurierung. Diese Arbeiten wurden von der Bevölkerung durch erhebliche Spenden unterstützt. |









